Bei der Echo-Verleihung 2009 standen zwei ganz unterschiedliche Shootingstars im Rampenlicht. Ganz schön selbstbewusst war das Auftreten der beiden jungen, hübschen Damen Amy Macdonald und Katy Perry. Kenner der Popbranche prophezeien den beiden Künstlerinnen eine große Karriere.
Entsprechend begeistert war das das Publikum von den beiden Schönheiten bei der Echo-Verleihung in Berlin. Amy Macdonald gilt als ein schottisches Mulitalent: Sie schreibt selbst ihre Songs, hat ihre Gitarre fast immer mit im Gepäck. Ihr Song „This Is The Life“ ist auch in Deutschland schon ganz oben in den Charts. Belohnt wurde Amy daher mit dem Echo für die beste internationale Musikerin. Ihre Musik ist Folkpop, dazu trägt sie Kleidchen – alles authentisch eben. Parallelen zu dem ausufernden Leben ihrer Namensvetterin Amy Winehouse, die regelmäßig durch Alkohol- und Drogenexesse auffällt, existieren nicht.
Kollegin Katy Perry stammt aus Amerika und war für Echo „Hit des Jahres” nominiert. Der Titel dazu: „I Kissed A Girl“. Perry konnte zwar keinen Echo gewinnen, dafür aber die Berliner für sich begeistern: Noch am Vortag musste sie mit ordentlichem Fieber das Bett im Hotel hüten, ihr Auftritt bei den Echos wäre beinahe geplatzt.
Katy Perry ist die Tochter eines Pastors aus Kalifornien. Ihr Lied über die Mädchenküsse soll bewusst provozieren. Das gelang ihr auch mit dem Titel „U R So Gay“. Darin unterstellt sie ihrem Ex-Freund, schwul zu sein. Das gefiel übrigens Pop-Ikone Madonne, die diesen Song zu ihrem Lieblingslied erklärte. Dazu trägt Perry hübsche 50er-Jahre-Outfits, ganz schön züchtig aber auch verspielt. Ihre Musik ist dagegen gar nicht züchtig. Die Popmusik wird von treibenden Rock-Beats angeheizt.
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